Landesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen in Rheinland-Pfalz e.V.

Psychiatrische Gutachten unter der Lupe

3. Fachtagung Forensik am 28.06.2014 in Mainz, Erbacher Hof


Die Forensik-Fachtagungen sind in Mainz fast schon Tradition. Im Juni 2014 konnte sich der Landesverband über Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus fünf Bundesländern freuen – der Tagungsraum war buchstäblich bis auf den letzten Platz besetzt. Dazu hat sicherlich auch das Thema “Psychiatrische Gutachten” beigetragen, das bei den Angehörigen des Landesverbandes Rheinland-Pfalz schon lange auf der Wunschliste stand, aber durch den “Fall Mollath” zusätzliche Brisanz bekam.

Viele betroffene Menschen und deren Angehörige verspüren ein Unbehagen und Ohnmachtsgefühl, wenn ein psychiatrisches oder psychologisches Gutachten ansteht. Dies gilt umso mehr, wenn ein solches Gutachten massiv und langfristig auf das Leben aller Betroffenen einwirken kann, wie dies im Zusammenhang mit einer Straftat oder einer vermeintlichen Straftat der Fall ist.

Den beiden Referenten, Prof. Dr. Wolfgang Retz, Professor für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie an der Universitätsmedizin Mainz, und Dr. Gerwald Meesmann, Jurist und Angehöriger aus Konstanz, ist es gelungen, die wesentlichen juristischen und medizinisch-psychologischen Rahmenbedingungen für die Teilnehmer verständlicher und transparenter zu machen.

Aus dem Landesverband Thüringen hat Annebärbel Cronester-Koch an der Tagung teilgenommen und uns freundlicherweise ihren Tagungsbericht zur Veröffentlichung überlassen.

Hier können Sie den Tagungsbericht herunterladen.

Ergänzend hat Sabine Wechsung, ebenfalls Landesverband Thüringen, unter Quellenauswertung von www.wikipedia.org und www.gustl-for-help.de eine Zusammenfassung zum Wiederaufnahmeverfahren “Gustl Mollath” erstellt und uns ebenfalls zur Verfügung gestellt.

Hier können Sie den Beitrag herunterladen

Beide Artikel wurden veröffentlicht in der Verbandszeitschrift des Landesverbandes Thüringen der Angehörigen psychisch Kranker „Die Schwalbe” Nr. 39, 2014. Wir bedanken uns bei den beiden Autorinnen für die Genehmigung zur Veröffentlichung auf dieser Website.

Die Fachtagung wurde unterstützt vom Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demographie in Rheinland-Pfalz.

veröffentlicht am 14. Juli 2014 unter Fachtagung.


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